Energiefresser Gedankenkarussell

Liegen Sie manchmal vor lauter Stress, den Sie am Tag durchlebt haben, wach im Bett und ringen mit Ihren Gedanken in der Dauerschleife? Bemühen sich verzweifelt, Ihren Geist zur Ruhe zu bringen? Doch dieser scheint dadurch erst recht auf Touren zu kommen. Je weiter die Nacht voranschreitet, desto mehr schwinden Ihre Kräfte. Wenn der Wecker schliesslich piepst, sind Sie erschöpft und schlecht gelaunt. Jetzt haben Sie genau das gegenteilige Problem – Sie wären gern hellwach, aber Ihr Körper ist müde und Ihr Kopf leer.

Wie können wir in dieser hektischen Welt und ungeachtet all unserer Stressoren und Sorgen Ruhe und Gelassenheit im Tagesgeschehen und einen friedlichen, erholsamen Schlaf finden? Oder besser gesagt: wiederfinden. Denn tief in unserem Inneren verfügen wir alle über Quellen des Friedens und Wohlbefindens, egal wie festgefahren wir uns auch fühlen mögen. Diese liegen zugeschüttet vom Schutt unserer gestressten, ruhelosen Lebensweise begraben. Wir brauchen ihn lediglich bei Seite zu räumen.

 

Nachhaltige Stressreduktion mit Achtsamkeit

Für den Aufbau von Resilienz, Flexibilität und Anpassungsfähigkeit kommt der Achtsamkeit (engl. mindfulness) und Aufmerksamkeitslenkung ganz besondere Bedeutung zu. Vielleicht denken Sie jetzt „Das ist doch nur was für Birkenstockträger und Räucherstäbchenfetischisten!“. Nein, ist es nicht. Achtsamkeitstraining ist eine Form der geistigen Übung. Genauso wie wir ins Fitnessstudio gehen oder zu Hause mit Apps oder Youtube unsere Muskeln stählen, genauso will auch unser Geist trainiert werden. Mit einer Portion Disziplin und Beharrlichkeit. Regelmässige Achtsamkeitsmeditation hat enorme medizinische Bedeutung und korreliert positiv mit einem längeren, gesünderen Leben, überdurchschnittlicher Zufriedenheit und Glücksempfinden. Dies ist nicht nur per se von Vorteil, sondern kann auch verhindern, dass wir über häufig auftretende Symptome wie innere Unruhe, Stress, Ängste oder Traurigkeit in eine Abwärtsspirale geraten, die in lange Phasen der Freudlosigkeit und Erschöpfung oder sogar in ernsthafte klinische Depressionen mündet.

 

Wie geht Achtsamkeittraining & was bringt es?

Achtsamkeitsmeditation ist simpel. Wir alle können sie nutzen, um unseren Stress zu reduzieren und zu unserer angeborenen Daseinsfreude zurückzufinden. Es geht darum, mit ganzer Aufmerksamkeit zu beobachten, wie unser Atem in unseren Körper ein- und wieder aus ihm ausströmt. Die Konzentration auf den Atem ermöglicht es uns, zu beobachten, wie in unserem Geist ein Gedanke nach dem anderen entsteht, und wir lernen ganz allmählich, einen nach dem anderen wie Wolken am Himmel ziehen zu lassen, ohne dagegen anzukämpfen. Achtsam zu sein heisst, zu beobachten, ohne zu bewerten oder zu kritisieren. Es bedeutet, uns selbst gegenüber mitfühlend zu sein. Wenn Ärger oder Stress in der Luft liegen, lernen wir, uns nicht in solche Gefühle zu verstricken, sondern sie wie dunkle Wolken am Himmel zu betrachten und mit wohlwollendem Interesse zuzuschauen, wie sie weiterziehen. Wir merken, dass Gedanken ohne unser Zutun kommen und gehen, dass wir nicht unsere Gedanken sind. Mit der Zeit stellt sich dabei ein tiefes Verständnis dafür ein, dass Gedanken und Gefühle (einschliesslich der unangenehmen) von vorübergehender Natur sind.

Regelmässiges Achtsamkeitstraining ermöglicht uns, negative Gedankenmuster abzufangen, bevor sie uns in eine Abwärtsspirale hineinziehen können. Mit der Übung stellen sich im Laufe der Zeit nachhaltige, signifikante Veränderungen in der Stimmungslage und dem Mass an innerer Zufriedenheit und Wohlbefinden ein.

 

Zurückbezahlte Zeitinvestition

Am besten üben Sie täglich mindestens 15-20 Minuten. Sie haben keine Zeit? Good News für Sie: Sie werden nach dem Training so konzentriert und erfrischt weiterarbeiten können, dass Sie die ins Training investierte Zeit durch bessere Konzentration, höhere Produktivität und mehr Gelassenheit wieder wettmachen. Ganz nach dem Motto: „Work smarter, not harder“.

 

Achtsam im Alltag

Achtsamkeitsübungen lassen sich prinzipiell überall durchführen: Beim Zähneputzen oder beim Essen, im Bus oder auf dem Fussweg zur Arbeit, beim Gehen vom Behandlungsraum zum Büro oder vom Labor zum Röntgen.

 

Achtsamkeit unterstützt Ihre Karriere

Achtsamkeitstraining betäubt weder die Sinne, noch hindert sie jemanden daran, wichtige Karriereziele zu verwirklichen. Sie lockt Sie auch nicht in abgedriftete Sphären eines realitätsfernen Optimismus à la rosarote Brille hinein. Hier geht’s nicht um Schönrederei. Vielmehr hilft Ihnen Achtsamkeit Dinge klarer zu sehen, um auf weisere, umsichtigere Art wichtige Entscheidungen zu fällen und notwendige Veränderungen vorzunehmen.

 

Achtsamkeitstraining mit Hilfe von Apps

Für’s Üben eignen sich hervorragend Apps, beispielsweise das von Headspace oder Calm. Wenn Sie neu einsteigen, probieren Sie zunächst die kostenfreien Basisübungen. Für Fortgeschrittene bietet ein upgrade auf ein kostenpflichtiges Abo eine grosse Vielfalt an verschiedenen Themenbereichen wie zum Beispiel zum Umgang mit Stress, zum Angstabbau, um den Schlaf zu verbessern, um sich besser fokussieren und konzentrieren zu können u.a.m. Sie erhalten unterhaltsame, prägnante Kurzanimationen und können Ihre Fortschritte tracken. Schauen Sie mal in Ihren App Store und lassen Sie sich inspirieren! Und denken Sie daran: Haben Sie keine Zeit zum Üben, dann sollten Sie erst recht üben 😉.

Prophylaxe für Ihr Immunystem

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